Ärztin aus „In aller Freundschaft“ bei BILD : „Medizin ist mein TV-Alltag – und mein Hobby“

Berlin – Sie ist die dienstälteste Fernsehärztin Deutschlands – und setzt sich leidenschaftlich für Naturmedizin ein!

Andrea Kathrin Loewig spielt seit 25 Jahren die Anästhesistin und Chirurgin Dr. Kathrin Globisch in der ARD-Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ – mit bis zu fünf Millionen Zuschauern pro Folge. In der Rolle hat sie nicht nur unzählige OPs gespielt, sondern auch echte Medizin-Themen in die Serie eingebracht.

Ihr Wissen fließt in die Serie ein

Seit der Geburt ihrer Tochter vor 17 Jahren beschäftigt sich die Schauspielerin intensiv mit Naturmedizin. Loewig: „Medizin ist mein TV-Alltag – und mein Hobby.“ Sie probiert vieles selbst aus, tauscht sich mit Therapeuten, Heilpraktikern und Medizinern aus und bringt ihr Wissen auch in die Serie ein.

So fanden Themen wie Wechseljahre, Homöopathie (etwa bei Schlafproblemen oder Hautbeschwerden) oder Laserakupunktur ihren Weg in die Drehbücher. „Ich recherchiere gründlich und spreche mit vielen Fachleuten, bevor etwas im Fernsehen gezeigt wird“, sagt sie.

Seit Jahren sammelt Andrea Kathrin Loewig medizinisches Wissen nicht nur fürs Drehbuch, sondern auch aus echtem Interesse. Sie besucht Fachveranstaltungen und Kongresse, zuletzt auch den BILD-Frauengesundheitsgipfel.

Andrea Kathrin Loewig in der Rolle der Dr. med Kathrin Globisch in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Sie möchte Frauengesundheit ins Fernsehen bringen
Andrea Kathrin Loewig spielt in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ die Klinikärztin Dr. med Kathrin Globisch

Foto: MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernick

Viele Zuschauer setzen sich durch die Serie mit medizinischen Themen auseinander – genau das möchte sie nutzen. Auch in Sachen Frauenmedizin. „Ich finde es toll, dass da jetzt genauer hingeschaut wird. Frauen brauchen oft andere Diagnosen, andere Dosierungen“, so die Serien-Ärztin.

Schauspielerin Andrea Kathrin Loewig, im fliederfarbenen Anzug (3. von links), informierte sich auf dem Gesundheitsgipfel von BILD über Gesundheitsthemen von Frauen
Schauspielerin Andrea Kathrin Loewig, im fliederfarbenen Anzug, informierte sich auf dem Gesundheitsgipfel von BILD über Gesundheitsthemen von Frauen

Foto: Ralf Günther/BILD

Rolle mit Wirkung

„In aller Freundschaft“ hat über die Jahre viele Zuschauer erreicht – aber auch Ärzte beeindruckt. Zwei Folgen wurden sogar in der medizinischen Ausbildung an Universitäten gezeigt. Loewig: „Weil man sehen konnte, wie ein Fall sich entwickelt. Und wie wir das erzählen.“

Die Schauspielerin weiß, wovon sie spricht – sie hat auch schon große US-Serien wie „Grey’s Anatomy“ oder „Emergency Room“ synchronisiert. Der Unterschied? „Dort fanden private Geschichten der Ärzte fast nur in der Klinik statt. Wir erzählen unsere auch zu Hause. Wir zeigen die Menschen mit echten Sorgen, in echten Beziehungen. Das hat unser Konzept von Anfang an besonders gemacht.“

Und das soll auch so bleiben. Andrea Kathrin Loewig will die Rolle der Dr. Globisch noch lange spielen: „Solange wir Zuschauer haben, die uns lieben – liebe ich, was ich tue.“