Der Bergdoktor im großen Krankheiten-Check

Auch Tollwut und Lungenpest sind Teil der TV-Serie

Einzelfälle seltener Krankheiten sind neben den häufigsten Diagnosen Teil der vergangenen Episoden und sorgen für Spannung beim Publikum. Insgesamt vier Patienten sind an einer Multiplen Sklerose, einer chronischen Autoimmunkrankheit, erkrankt. Ebenfalls vier Personen leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung etwa in Folge des Todes der eigenen Tochter.

Eigentlich ist die Lungenpest eine seltene Infektionskrankheit, die nur in einigen Gebieten Afrikas, Asiens und Amerikas verbreitet ist. Jedoch hat es Dr. Gruber mit einem solchen Krankheitsfall zu tun. In der dritten Staffel wird ein Patient mit Lungenpest ins Krankenhaus eingeliefert und kämpft dort ums Überleben. Ähnlich selten wird Tollwut hierzulande diagnostiziert, ein Verdacht auf eine solche Infektion gibt es in der ersten Staffel bei einer Frau, die im Wald geborgen werden muss.

Atemnot führt Patienten am häufigsten zum Bergdoktor

Bei vielen Krankheitsfällen der beliebten TV-Serie gehen teils diffuse Symptome voraus, die Dr. Gruber bei der Diagne vor Herausforderungen stellt. Besonders oft wird dabei über Atemnot und -probleme sowie über Müdigkeit und Erschöpfung geklagt (29 bzw. 28 Fälle). Mit Schwäche- bzw. Ohnmachtsanfällen haben 21 Personen zu kämpfen, die vom Bergdoktor behandelt werden, gefolgt von Bewusstlosigkeit mit 18 Erscheinungen. Von Schwindel und Kopfschmerzen klagen jeweils 14 Patienten, die in die Praxis von Dr. Gruber kommen.

Welche Symptome noch in der TV-Serie vorkommen, verrät diese Tabelle:

Diese seltenen Symptome sorgen für Spannung

Eine Wanderung durch die Alpen, eine Klettertour oder die Fahrt mit dem Mountainbike kann zum schönen Ausflug werden oder in einem gefährlichen Unfall enden. Letzteres führt jedoch bei „Der Bergdoktor“ zu einer Menge Drama, das in den meisten Fällen aber dennoch glücklich endet. Das macht sich auch bei den Symptomen bemerkbar: Nach einem Felssturz bei einem Schneesturm etwa muss eine Bergführerin von Martin und seinem Bruder Hans Gruber gerettet werden.

Eine Patientin, die auf einer Berghütte lebt, wird von Dr. Gruber nach einem Krampfanfall behandelt. Schwere Blessuren kommen häufig von Stürzen: Einer der dramatischsten war der Absturz mit einem Gleitschirm von Martin und seiner Bekannten Andrea. In Staffel zwei kämpft der Bergdoktor um die lebensgefährlich verletzte Andrea, muss aber stundenlang auf Hilfe warten.

Das sind die Patienten bei „Der Bergdoktor“

Im Hinblick auf die Patienten muss der Bruder vom Bergdoktor, Hans Gruber, oft als Bergretter unterwegs ist, in der Serie oft selbst behandelt werden: Insgesamt dreimal muss Hans nach Verletzungen aufgrund von Unfällen zu Dr. Gruber oder sogar in die Notfallambulanz.

Auch die Mutter der beiden erleidet Ende der achten Staffel eine Rauchgasvergiftung, nachdem der einstige Nachbarbauer und Rivale der Familie Gruber, Arthur Distelmeier, im Alkoholrausch den eigenen Hof in Brand setzt. Lisbeth versucht ihn zu retten, bringt sich dabei selbst in Gefahr und muss sich noch lange von der Vergiftung erholen, während Arthur im Krankenhaus verstirbt.