DAMALS NOCH UNSICHER! „Bergdoktor“-Star Ronja Forcher erinnert sich an Serien-Start: „War noch ziemlich unsicher“

© IMAGO/Bildagentur Monn
Schon mit gerade einmal neun Jahren stand Ronja Forcher erstmals für die ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ vor der Kamera. Als „Lilli Gruber“ wuchs sie über viele Jahre hinweg quasi vor den Augen der Zuschauer auf – an der Seite von Hans Sigl, der kein Weihnachten feiert, und dem restlichen Serien-Ensemble. Heute, mit 29 Jahren, blickt die Schauspielerin offen und reflektiert auf diese besondere Zeit zurück.
„Bergdoktor“-Star wurde in der Öffentlichkeit groß
Im Rahmen eines Blicks hinter die Kulissen der Dreharbeiten zur 18. Staffel spricht Ronja Forcher darüber, wie herausfordernd es für sie war, so früh in der Öffentlichkeit aufzuwachsen. „Dieses verrückte Leben, das mir geschenkt worden ist, das mir auferlegt worden ist, in der Öffentlichkeit groß zu werden – das war natürlich nicht immer einfach für mich“, erzählt sie. Gerade zu Beginn ihrer Zeit beim „Bergdoktor“ sei sie noch sehr jung und unsicher gewesen.
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„Es war durchaus oft sehr herausfordernd“, erinnert sich Forcher. Damals habe sie sich selbst noch gar nicht richtig gekannt. Besonders schwierig sei es gewesen, die eigene Identität zu finden, wenn viele Menschen glaubten, bereits zu wissen, wer sie ist. „Wenn alle anderen der Meinung sind, sie kennen dich“, beschreibt sie das Gefühl. Schließlich hätten sich viele Zuschauer über Jahre hinweg ein festes Bild von ihr gemacht – allein durch ihre Rolle im Fernsehen.
Oft fragte sich Ronja Forcher: „Will ich das wirklich?“
Vor allem in der Phase zwischen 15 und 20 Jahren habe sie das stark beschäftigt. „Da habe ich mich überhaupt nicht gefestigt gefühlt“, gesteht die Schauspielerin. Immer wieder habe sie gezweifelt und sich gefragt, ob sie diesen Weg wirklich weitergehen wolle. „Da waren oft Momente dabei, wo ich mir gedacht habe: Will ich das wirklich?“ Erst nach und nach habe sie gelernt, ihre Lebensrealität anzunehmen. Es sei ein langer Prozess gewesen, zu akzeptieren: „Ja, das ist mein Leben und das ist meine Entscheidung.“
Eine wichtige Stütze war für Ronja Forcher dabei ihre Serien-Oma, gespielt von Monika Baumgartner. In ihr habe sie ein starkes Vorbild gefunden. „Ich mag starke Frauen. Ich glaube, als junge Frau ist es ganz wichtig, ein Vorbild zu haben und auch eine Frau zu haben, die den Mund aufmacht“, sagt Forcher. Besonders bewundert habe sie Baumgartners klare Haltung und innere Stärke. „Das ist niemand, der zulässt, dass man über ihre Grenzen tritt“, schwärmt sie. „Da lerne ich auch viel.“
„Bergdoktor“-Star kann sich Leben ohne die Serie nicht vorstellen
Heute kann sich Ronja Forcher ein Leben ohne den „Bergdoktor“ kaum noch vorstellen. Nach 18 Jahren seien die jährlichen sieben Monate Drehzeit fest in ihr verankert. „Das ist in mein Blut, in meine Seele, in meine DNA übergegangen“, erklärt sie. Auch in den neuen Folgen ist sie selbstverständlich wieder mit dabei.