Serientod bei „In aller Freundschaft“: Annett Renneberg bestätigt Ausstieg

Promofoto zu „In aller Freundschaft“: Annett Renneberg (Prof. Dr. Maria Weber) und Thomas Rühmann (Dr. Roland Heilmann) posieren vor der Sachsenklinik.
Dr. Maria Weber hat keine Zukunft bei „In aller Freundschaft“. © Sebastian Kiss/Saxonia Media/MDR

Nach neun Jahren „In aller Freundschaft“ ist es offiziell: Prof. Dr. Maria Weber stirbt – und Annett Renneberg verabschiedet sich von den Fans.

Leipzig – In Folge 1125 (10. Februar) von „In aller Freundschaft“ erhielt Dr. Maria Weber die wohl schwerste Diagnose ihrer Karriere. Wer zunächst noch auf eine Wunderheilung hoffte, wird enttäuscht: Annett Renneberg verlässt die ARD-Serie – und ihre Figur wird den Serientod sterben.

„In aller Freundschaft“: Unheilbarer Hirntumor bedroht Dr. Maria Weber

Zuletzt mussten „In aller Freundschaft“-Fans bereits verkraften, dass Lisa Schroth nach 18 Jahren ausgetauscht wurde. Jetzt trifft es eine der tragischsten Figuren der Serie: Marias Meningeom – ein Hirnhauttumor – hat den Hirnstamm infiltriert und ist inoperabel.

Maria entscheidet sich gegen jede weitere Behandlung. Sie will zu Hause in Würde sterben und keine Chemotherapie beginnen. Im Wissen, dass sie seinen nächsten Geburtstag nicht mehr erleben wird, nimmt sie eine Videobotschaft für ihren fünfjährigen Sohn Emil auf.

Serientod bei „In aller Freundschaft“ steht fest: Annett Renneberg lässt keinen Zweifel

Auf den offiziellen Kanälen der Serie wandte sich Annett Renneberg direkt an die Fans. Im Video sagt sie: „Es ist wirklich ernst. Es wird keine Heilung für Maria geben.“ Die Unterschrift des Videos macht den Rahmen unmissverständlich klar: „Begleiten wir Maria auf diesem letzten Weg.“

Ihr schriftliches Statement räumt alle letzten Zweifel aus: „Nun ist es klar: Die von mir dargestellte Figur, Prof. Dr. Maria Weber, ist wieder schwer krank und diesmal gibt es keine Hoffnung auf Heilung.“ Die Produktion habe sie zu Beginn des vergangenen Jahres über das Ende ihrer Figur informiert.

Annett Renneberg über neun Jahre bei „In aller Freundschaft“: „Die Zeit verging wie im Flug“

Ursprünglich hatte Renneberg geplant, höchstens vier Jahre in der Sachsenklinik zu bleiben. Die Covid-Pandemie, die Qualität der Rolle und das Team hielten sie länger: „Und über allem diese schöne Rolle, die großartigen Menschen vor und hinter der Kamera, die tolle Stadt Leipzig – die Zeit verging wie im Flug und 9 Jahre fühlen sich eher an wie 5.“

Marias erster Auftritt in „In aller Freundschaft“ datiert auf das Jahr 2017. Seitdem ist viel passiert und nicht alles fiel Annett Renneberg leicht: „Die spätere Dreifach-Belastung aus Professur, Kind und Chefarztposten fand ich ein bisschen zu viel“, zieht die Schauspielerin Bilanz. Letztlich habe sie die Komplexität aber als Geschenk verstanden.

Kolleginnen und Fans reagieren auf Rennebergs Abschied bei „In aller Freundschaft“

Ihre Kollegin Vanessa Rottenburg, die bei „In aller Freundschaft“ Dr. Lucia Böhm spielt, kommentierte das Statement auf Instagram: „So würdevoll! Als Mensch und auch dem Beruf gegenüber! Du bist toll!“ Auch die Reaktionen der Fans fallen entsprechend bewegt aus.

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Annett Renneberg selbst zitiert zum Abschied einen Spruch, der bei ihrer Urgroßmutter im Flur hing: „Leuchtende Tage: weine nicht, dass sie vorüber. Sondern lächle, dass sie gewesen.“ Wann der Serientod von Dr. Maria Weber auf dem Bildschirm zu sehen sein wird, geht aus der aktuellen Programmvorschau noch nicht hervor. Ein paar Wochen bleibt sie den „In aller Freundschaft“-Fans noch erhalten.