“Bergdoktor” Martin Gruber weint um seinen Sohn, und dann …
Die Gerüchte stimmen: “Bergdoktor” Martin Gruber (Hans Sigl) trifft endlich auf seinen verschwundenen Sohn Johann. Doch es kommt alles anders als gedacht. Schmerzhafter. BUNTE.de hat das Finale vorab geschaut.
Das war sie also: die 19. Staffel “Der Bergdoktor”. Zumindest fast. Das große Finale mit dem folgenschweren Titel “Wiedersehen” gibt es am 05. März um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen. Und dort tauchen zwei Personen auf, die Martin Grubers (Hans Sigl, 56) rosarote Welt mit Karin Bachmeier (Hilde Dalik, 47) ganz schön durcheinander bringen könnten.
So dramatisch wird das Staffel-Finale beim “Bergdoktor”
BUNTE.de hat die Folge vorab für euch geschaut und weiß, warum der sonst so taffe Martin Gruber mehrmals mit den Tränen kämpft.
Trifft Martin Gruber endlich auf seinen verschwundenen Sohn Johann?
Die Folge startet mit einer Szene, die bereits die Stimmung für die ganze Folge setzt. Karin Bachmeier wacht im leeren Bett auf dem Gruberhof auf. Im Schlafanzug eilt sie nach draußen, dort steht Martin Gruber auf der Terrasse, ist sichtlich mitgenommen. Er wischt sich mit der Hand über die Augen – hat der “Bergdoktor” etwa geweint? Scheint so. Karin tritt zu ihm, umarmt ihn. “Ich hasse es, wenn ich nichts weiß. Ich weiß nicht, wann sie kommen. Ich weiß nicht, was diese Geheimnistuerei soll. Und ich weiß nicht, warum die Mama nicht wissen darf, dass der Kleine kommt.”
Kurzer Reminder: Das ist Martins Ex Franziska Hochstetter
Um wen es hier geht? Um Franziska Hochstetter (Simone Hanselmann, 46), ihr erinnert euch: Apothekerin aus reicher Familie, sie hatten eine Affäre, Franziska wurde schwanger, Martins Hochzeit mit seiner (zumindest glaubten das viele damals) großen Liebe Anne (Ines Lutz, 42) scheiterte. Mutter und Sohn zogen allerdings in die USA, dann: Funkstille. Fünf Jahre lang, wie wir im Laufe der Folge erfahren sollen. Und nun kommt Franziska mit Johann, so der Name des Grubersohns, nach Ellmau – und macht daraus ein riesengroßes Geheimnis.

Bei ihr scheint der “Bergdoktor” endlich angekommen zu sein: Karin Bachmeier, gespielt von Hilde Dalik. ZDF / Sabine Finger
“Ich kenne meinen Sohn nicht, ich kenne ihn gar nicht”
In einer späteren Szene liegen Martin und Karin gemeinsam im Bett. Und schon wieder erleben wir einen völlig aufgewühlten “Bergdoktor”. Einen, den wir so emotional wahrscheinlich nur nach Annes Weggang vom Gruberhof gesehen haben.
“Egal, was da kommt, es wird das Leben verändern. Meins, unseres. Wenn Franziska will, dass ich jetzt der Papa für den Kleinen bin: Wie soll denn das gehen? Neun Jahre lang habe ich nicht gewusst, dass Lilli meine Tochter ist. Ich habe zwei Kinder und bei beiden habe ich alles verpasst, alles.” Martin kämpft erneut mit den Tränen. “Ich kenne meinen Sohn nicht, ich kenne ihn gar nicht”. Immerhin: Karin hat Verständnis, stößt Martin nicht von sich, sondern hält ihn. “Ihr kriegt das hin, miteinander.”
Martin bricht in Tränen aus: “Ich weiß nicht, ob ich das kann”
Dann: der Anruf. Martin ist in Panik. “Sie kommen morgen schon. Ich weiß nicht, ob ich das kann.” Karin: “Willst du ihn sehen?”. Das kann Martin nur bejahen und schon weint er. Dieses Mal so richtig. Wie schön, dass der Alpenarzt, der jahrelang eher ein Macho-Image pflegte, sich so weich zeigt.
“Bergdoktor”-Finale, Folge “Wiedersehen”: Martin trifft Franziska
01:25:00. Endlich, die ersehnte Szene! Franziska steht fast engelsgleich in einem weißen Mantel auf einer Dachterrasse. Hinter ihr die verschneiten Berge, vor ihr ein dampfender Außenpool. Sehr mystisch. Martin tritt ins Bild, geht auf sie zu, erst zögerlich, dann umarmen sie sich. “Wie geht es dir?” – “Gut”. Martin kämpft erneut mit seinen Gefühlen, Tränen glitzern in seinen Augen. “Wo ist er?”, will Martin wissen. Er, das ist dann wohl ihr gemeinsamer Sohn Johann.

Das Setting für diese Szene könnte mystischer nicht sein. Nach fast fünf Jahren treffen Franziska (Simone Hanselmann) und Martin (Hans Sigl) wieder aufeinander. ZDF / Sabine Finger
Dramatische Wendung: Franziska hat einen neuen Lebenspartner
Der folgende Dialog zwischen Martin und Franziska ist so kurz, dass es fast schon schmerzt. “Spielen, mit Mark” – “Wer ist Mark?” – “Mein Lebensgefährte” – “Seit wann?” – “Seit drei Jahren und so lange leben wir auch schon zusammen, zu dritt” – “Weiß er es?” – “Dass du sein Vater bist?” Martin nickt. “Nein, ich wollte dir das nicht am Telefon erzählen (…) Wir werden Zeit brauchen.” – “Wie viel Zeit habt ihr mitgebracht?” – “So viel wie wir brauchen, um alles zu klären.” – “Was willst du klären?”

Versteinerte Miene: SO haben wir den “Bergdoktor” selten erlebt. ZDF / Sabine Finger
Und dann ist da plötzlich ein Mann, der Martin Gruber seine Vaterrolle streitig macht …
Diese letzte Frage von Martin, sie hängt schwer im Raum. Als Zuschauer ahnt man schon: Hier geht es nicht, wie Martin gedacht hat, um eine liebevolle Bekanntmachung zwischen Vater und Sohn. Leiblichem Vater, wohlgemerkt. Hier geht es um etwas ganz anderes. Und das muss dann auch Martin auf schmerzliche Weise realisieren. Denn plötzlich fährt Johann mit einem Kinderroller vorbei, Mark, Franziskas Lebenspartner, kommt dazu, wirbelt ihn herum, die beiden lachen, und dann sagt Johann das Wort, das wohl nicht nur Martins Herz zerreißt. “Papa”.