Hans Sigl hat klare Vorstellung, wie „Der Bergdoktor“ enden soll: „Möchte, dass alle weinen”
Seit 2008 ist Hans Sigl das Gesicht des „Bergdoktors“. Nun spricht der Schauspieler offen darüber, wie Martin Grubers Geschichte eines Tages enden könnte – und warum dieser Abschied ganz anders ausfallen soll als erwartet.
Seit 2008 ist „Der Bergdoktor“ eine feste Größe im ZDF. Jahr für Jahr entsteht die Serie über viele Monate hinweg vor der Kulisse des Wilden Kaisers rund um Ellmau – mit über 120 Drehtagen pro Staffel. Hans Sigl, der dem “Tatort” eine knallharte Absage erteilt hat, steht dabei an den meisten dieser Tage selbst vor der Kamera.
Für „Welt.de“ öffnete der 56-Jährige nun die Türen seines Serien-Ordinationszimmers in Ellmau. Dort sprach Hans Sigl offen darüber, wie er sich das Ende seiner Rolle als Martin Gruber in „Der Bergdoktor“ vorstellt.
Gerade erst hat Hans Sigl hat seinen “Der Bergdoktor”-Vertrag verlängert
Erst kürzlich hat Sigl seinen Vertrag erneut um zwei Jahre verlängert. Von einem baldigen Abschied kann also keine Rede sein. Und doch macht sich der Schauspieler Gedanken darüber, wie die Geschichte seines Seriencharakters irgendwann enden könnte.
Dass er so lange Teil der Serie sein würde, hatte Sigl zu Beginn nicht erwartet. 2008 startete er mit einem Vierjahresvertrag – schon das empfand er als Luxus. Heute blickt er dankbar auf eine Karriere zurück, die auch von Hartnäckigkeit, Umwegen und, wie er selbst sagt, einer Portion „Kosmos“ geprägt ist.

Hans Sigl hat konkretes Bild von „Der Bergdoktor“-Ende im Kopf
Irgendwann allerdings, so Sigl, werde auch diese Geschichte enden. Und dafür hat er ein sehr konkretes Bild im Kopf – ohne Drama, aber mit viel Symbolik.
Martin Gruber würde seine Praxis schließen, zum Gruberhof hinauffahren, sein Auto in die Scheune stellen und abdecken. „Dann spätestens, wenn alle merken, was kommt, möchte ich, dass alle weinen oder – noch besser: lachen“ , so Hans Sigl, der einen smarten Beziehungstipp mit der Männerwelt geteilt hat. Anschließend würde er ein Taxi für den Weg zurück nehmen, den er einst gekommen ist.
Dann würde der letzte Schritt folgen: „Gruber nimmt ein Taxi, fährt den Weg zurück, den er einst gekommen ist. Er steigt ein. Und fährt los. Und am Ende des Bahnsteigs steht der neue Bergdoktor“ , verrät Hans Sigl weiter.

Vorerst geht die Geschichte des „Bergdoktors“ weiter
So klar Hans Sigl diese Abschiedsszene vor Augen hat, so deutlich macht er auch: Noch ist es nicht so weit. Die Arbeit an „Der Bergdoktor“ geht weiter – und mit ihr die Geschichte eines Arztes, dem ganze Generationen vertrauen.