„In aller Freundschaft“-Fans sind stinksauer: „Versteht kein Mensch“

Folge 1129 von „In aller Freundschaft“ hat viele Emotionen freigesetzt. Nicht nur wegen einer Hochzeit, sondern vor allem wegen eines Abschieds.
Leipzig – In der neuesten Folge von „In aller Freundschaft“ standen am Dienstag (10. März) gleich zwei Dramen auf dem Programm: Dr. Brentano kämpft nach einer OP gegen schwere Vorwürfe und Maria Weber heiratet Kai Hoffmann – trotz schwerer Diagnose. Viele Fans bewegt der nahende Ausstieg von Maria nach wie vor.
„In aller Freundschaft“ in der ARD: Dr. Brentano kämpft mit den Folgen einer OP
Dr. Gregor Boehmisch, Abteilungsleiter des Gesundheitsdezernats, kommt zur Prüfung des Geschäftsberichts in die Sachsenklinik – und bricht direkt vor den Augen von Verwaltungschefin Sarah Marquardt zusammen. Diagnose: akute Gallenblasenentzündung. Der ausgewiesene Angstpatient willigt widerstrebend ein, sich von Chefarzt Dr. Brentano operieren zu lassen.
Nach dem Eingriff folgt der Schock: Ein vermeintlich vergessener Tupfer im Bauchraum taucht auf dem CT auf. Boehmisch droht mit Klage und fordert eine sofortige Verlegung. Was zunächst wie ein klarer Behandlungsfehler aussieht, entpuppt sich jedoch als früh entdeckter Lebertumor – der nur durch die unerwartete OP gefunden wurde.
Hochzeit mit Tränen: Maria und Kai geben sich bei „In aller Freundschaft“ das Ja-Wort
Parallel dazu überrascht Kai seine Partnerin Maria mit einem Heiratsantrag. Sie sagt Ja – und die Hochzeit findet noch in derselben Folge in einem kleinen, intimen Rahmen statt. Was wie ein romantisches Happy End wirkt, liegt im Schatten einer erschütternden Wahrheit: Maria ist unheilbar krank und verlässt „In aller Freundschaft“ schon bald.

Viele „In aller Freundschaft“-Fans zeigten sich von der Hochzeitsszene tief berührt:
- „Im Moment geht es ja ohne Taschentuchbox gar nicht…“
- „Die Folge war wieder sehr gut und mir sind auch ein paar Tränen gekommen, als die beiden geheiratet haben.“
„In aller Freundschaft“-Fans wütend: Marias Abschied sorgt für Unmut
Bei aller Rührung überwiegt in den Reaktionen jedoch der Frust. Annett Renneberg, die Prof. Maria Weber seit Jahren spielt, verlässt die Serie – und das trifft viele Fans persönlich. Die Kritik richtet sich direkt an die Macher:
- „Warum Maria gehen muss, versteht kein Mensch. Ich schaue mir Serien u. a. auch wegen der Personen und Schauspieler an. Jetzt fehlt auf einmal eine wichtige Person, schon damals wie bei Herrn Brenner. Diese Rolle fehlt bis heute. Ihr Schreiberlinge: Denkt bitte auch mal darüber nach.“
- „Falsche Entscheidung, Maria aus der Serie zu schreiben.“
- „Maria sollte bleiben! So eine dumme Idee, sie aus der Serie aussteigen zu lassen … Da gibt es eine andere Ärztin, auf die man gut verzichten könnte!“
Treue Fans zweifeln: Lohnt sich „In aller Freundschaft“ noch?
Der Unmut reicht tief. Eine Nutzerin zweifelt gar an ihrer Liebe zu „In aller Freundschaft“: „Ich weiß nicht, ob ich, wenn Maria ausgeschieden ist, IaF weiterschaue. Ich habe schon mal eine Serie blockiert, weil der Bruderzwist mir auf die Nerven ging, und habe den Bergdoktor aus meinem Leben gestrichen.“
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Ob Marias Ausscheiden langfristig Konsequenzen für die Einschaltquoten hat, wird sich zeigen. Für viele Stammzuschauer stellt sich nach Folge 1129 jedenfalls ernsthaft die Frage, ob sie der ARD-Serie noch treu bleiben. „Furchtbar, ich gucke mir das nicht mehr an, obwohl ich von Folge 1 dabei bin – nur Drama, Trauer, Probleme … das muss ich mir nicht antun“, urteilt ein Zuschauer.
Für alle, die dabei bleiben wollen: „In aller Freundschaft“ läuft immer dienstags um 21 Uhr im Ersten. Neue Folgen sind sieben Tage vorab in der ARD-Mediathek verfügbar und stehen nach Ausstrahlung ein Jahr lang zum Abruf bereit.