„In aller Freundschaft“ schreibt TV-Geschichte: Erste deutsche Serie mit diesem Angebot

In aller Freundschaft; © MDR
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Die Sachsenklinik geht einen Schritt, den vor ihr noch keine andere deutsche Serie gewagt hat. Pünktlich zum Start der neuen Staffel im März setzt „In aller Freundschaft“ ein klares Zeichen für Inklusion.

Premiere in Deutschland: „In aller Freundschaft“, die ARD-Klinikweekly, die Das Erste für gewöhnlich dienstags um 21 Uhr zeigt, wird die erste deutsche Serie, die vollständig in Gebärdensprache zur Verfügung steht. Ebenfalls vollständig barrierefrei angeboten werden die Krimi-Reihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ – sie gelten als Reihen, nicht als Serien.

Premiere in Deutschland: Die Sachsenklinik wird vollständig barrierefrei

Die neue Serienstaffel startet am 17. März in der ARD Mediathek; im Ersten am 24. März um 21 Uhr. Bereits standardmäßig sind beim MDR unter anderem die Abendausgaben von „MDR Aktuell“ mit Deutscher Gebärdensprache ausgestattet. Hinzu kommen Formate wie „MDR um 2“, „MDR Garten“ sowie Märchen im MDR.

„Teilhabe ermöglichen“: Das sagen die MDR-Verantwortlichen zum Meilenstein

Franka Bauer, verantwortliche Redakteurin für „In aller Freundschaft“ beim MDR, begrüßt die Erweiterung: „Uns ist wichtig, dass sich bei ‚In aller Freundschaft‘ die Wirklichkeit unserer Gesellschaft widerspiegelt. Barrierefreiheit als Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ermöglicht Teilhabe und macht Vielfalt sichtbar. Umso schöner, dass die Serie mit der neuen Fassung in Deutscher Gebärdensprache für noch mehr Menschen erlebbar und leichter zugänglich ist.“

„Wir arbeiten stetig daran, unser Angebot an barrierefreien Zugängen auszubauen und so noch mehr Menschen ein inklusives Medienerlebnis zu ermöglichen“, sagt Ines Hoge-Lorenz, Leiterin der MDR-Redaktion Barrierefreiheit.