LEBENSGEFAHR UND VERDACHT! In der Spreewaldklinik kämpft Lars nach dem Ausfall seiner Insulinpumpe ums Überleben – während ein gefährlicher Verdacht alles überschattet.
In der Spreewaldklinik wird jeder Tag zur Herausforderung – doch selbst für das medizinisch erfahrene Personal ist dieser Fall ein echtes Pulverfass. Lars, sonst ein lebensfroher junger Mann, schwebt plötzlich in akuter Gefahr. Während seine Familie um ihn bangt, verstricken sich die Ärzte und Beteiligten in ein Netz aus Verdächtigungen, Missverständnissen und dramatischen Enthüllungen. Doch ist Lars’ Zustand wirklich nur medizinischer Natur – oder steckt viel mehr dahinter, als es zunächst scheint?
Ein scheinbar ruhiger Tag – bis ein Alarm alles verändert
Der Tag beginnt unscheinbar. Zwischen Bücherwagen, Krankenhausfluren und dem typischen Klinikchaos ahnt noch niemand, was für ein Drama sich nur wenige Räume weiter anbahnt. Während die Mitarbeiter mit Kleinigkeiten beschäftigt sind, beginnt sich Lars’ Gesundheitszustand rasend schnell zu verschlechtern. Seine Insulinpumpe versagt – und das in einem Moment, der für ihn lebensbedrohliche Folgen hat.
Doch weshalb kommt es zu diesem Defekt? Ein technischer Fehler? Fahrlässigkeit? Oder etwas ganz anderes?
Die Eltern sind sofort zur Stelle, dank der schnellen Reaktion von Zander, der ohne zu zögern den Rettungsdienst alarmiert hat. Für Lars ist das der erste Glücksmoment an einem Tag, der ansonsten nur aus Schock, Sorgen und Unglauben bestehen wird.
Ein Wettlauf gegen die Zeit – Sepsisverdacht!
Kaum in der Klinik angekommen, beginnen die Werte zu eskalieren:
Leukozyten über 28.000, PCT jenseits der Norm – ein glasklares Warnsignal.
Der Verdacht liegt nahe: akute Sepsis, eine der gefährlichsten medizinischen Notfälle überhaupt.
Dr. Berens handelt sofort. Mikrobiologische Diagnostik, Labor, Antibiotika – jeder Handgriff zählt jetzt. In dieser Situation merkt man, wie ernst es wirklich um Lars steht. Die Körpertemperatur steigt, der Zustand verschlechtert sich rapide, und die Unsicherheit macht die Runde: Werden sie es rechtzeitig schaffen, die Infektion einzudämmen?
Während drinnen der medizinische Kampf tobt, bleibt die Luft im Warteraum schwer. Die Eltern sind voller Angst, die Mitarbeiter angespannt. Und dann taucht plötzlich noch ein Name inmitten des Chaos auf, der die Lage zusätzlich kompliziert macht: Johnny Reimann.
Johnny – Opfer oder Täter?

Johnny ist ein Manipulator, ein junger Mann, der weiß, wie man Schwächen anderer ausnutzt. Schon zuvor stand er im Verdacht, Medikamente gestohlen zu haben. Die Polizei ist ihm dicht auf den Fersen – und dann findet man ausgerechnet in seinem Zimmer eine der verschwundenen Pillen.
Der Verdacht: Hat Johnny Zugang zum BTMS-Schrank gehabt und sich Betäubungsmittel beschafft?
Doch Johnny beteuert seine Unschuld vehement, sieht sich stattdessen selbst als Opfer einer Intrige. Besonders Dr. Wolf ist für ihn eine Verdächtige. Er behauptet sogar, sie könne ihm etwas untergeschoben haben. Die Situation wird zunehmend toxisch – und dann kommt es zu einem bizarren Moment, der sämtliche Alarmglocken schrillen lässt:
Johnny trinkt Seife.
Nicht aus Versehen. Nicht aus Verwirrung.
Sondern, wie er später gesteht, um länger im Krankenhaus bleiben zu können.
Ein bizarrer, selbstzerstörerischer Akt, der jedoch viel über seinen Zustand verrät. Und obwohl die Polizei ihn erneut befragen will, zeigt sich, wie labil Johnny wirklich ist. Eine Gastritis, ein massiv entzündeter Ösophagus – sein Körper protestiert heftig gegen die Manipulation, die er sich selbst antut.
Eine Klinik zwischen Medizin, Moral und Misstrauen
Die Spreewaldklinik steht unter Druck. Nicht nur wegen Lars, sondern auch wegen der internen Spannungen. Ärzte und Pflegekräfte fragen sich, wer wem trauen kann. Johnny beschuldigt andere, andere beschuldigen ihn, und mittendrin stehen Patienten, die um ihr Leben kämpfen.
Dr. Berens versucht professionell zu bleiben, doch sein Bruder Lars liegt oben mit einem lebensgefährlichen Infekt – und das ist selbst für routinierte Mediziner eine emotionale Zerreißprobe. Während er im OP gebraucht wird, übernimmt seine Kollegin die Verantwortung für Lars – ein Zeichen von Vertrauen, aber auch von Verzweiflung.
Und dann offenbart sich ein weiteres Problem: Johnny glaubt, dass man ihm etwas anhängen will. Der Diebstahl von Betäubungsmitteln, der Fluchtversuch, die Polizeibefragung – alles scheint auf ihn hinzuweisen. Aber ist er ein Täter? Oder nur ein Junge, der im Chaos des Erwachsenenlebens verloren gegangen ist?
Ein Kampf an mehreren Fronten
Während Lars weiterhin um sein Leben ringt, muss das Team gleichzeitig mit den emotionalen Ausbrüchen anderer Patienten fertig werden. Streit, Stress und Schuldzuweisungen sind an der Tagesordnung. Es gibt kaum einen Moment der Ruhe. Und doch zeigt genau das, was die Serie ausmacht: das Menschliche.
Die Ärzte lassen niemanden fallen. Die Familie hält zusammen. Selbst zwischen Johnny und denen, die ihn eigentlich nicht ausstehen können, zeigt sich manchmal so etwas wie Verständnis.
Lars’ Zustand bleibt bedrohlich, aber die Untersuchungen laufen. Die Behandlung schlägt an. Die Hoffnung wächst langsam wieder. Doch gleichzeitig wird klar: Die Wahrheit über das Medikamenten-Chaos ist noch lange nicht ans Licht gekommen.