Letzter Drehtag für „Unter uns“-Star Stefan Bockelmann – »Wer da nicht weint, hat was falsch gemacht
Am Freitag fiel die letzte Klappe für Stefan Bockelmann (40) alias Malte Winter, bis Ende September ist er noch in der Soap „Unter uns“ (Mo.–Fr., 17.30 Uhr, RTL) zu sehen. Er erinnert sich genau an seine allererste Szene für die Serie. „Mein Kostüm sah fürchterlich aus. Meine Maskenbildnerin, die mir die Haare geschnitten hatte, trug exakt die gleiche Bob-Frisur.“
Berlin – 16 Jahre spielte sich Bockelmann in die Herzen seiner Fans. An eine Auszeit von der Öffentlichkeit denkt er nicht. Er macht als Literat weiter, veröffentlicht im Herbst sein erstes Buch. Mit BILD hat er über das Werk und seine besten Serien-Momente gesprochen.
Foto: RTL
Unvergessen: seine vielen Soap-Affären. An eine Kuss-Szene mit Claudelle Deckert (43) alias Eva Wagner erinnert sich Bockelmann gut: „Ich hatte mit ihr klar ausgemacht: Die Zunge bleibt drin, aber Claudelle riss die Zunge raus und war an Stellen in meinem Mund, wo ich selber noch nicht war. Ich glaube, es war ihr selbst ein bisschen peinlich, aber sie meinte, dass es sich gut angefühlt hat.“
Der Abschied vom Team fiel ihm nicht leicht, erzählt er der BILD: „Mein letzter Dreh war eine stumme, mit Musik untermalte Szene im ,Schiller‘. Auf einmal lief „Merci, dass es dich gibt“, die Wand wurde aufgeschoben und es standen 60 Leute am Set. Wer da nicht weint, hat 16 Jahre lang was falsch gemacht.“
Selbst Bockelmanns Frau Tina (41) und seine Kinder Dennis (9) und Dana (13) waren dabei: „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich diese Szene mit meiner Familie teilen konnte. Es war ein schönes Familienfest.“
Am 1. Oktober erscheint sein Buch: „Alles bleibt unter uns – Mein Leben mit der Daily Soap“. Darin lädt er seine Fans ein, mit ihm hinter die Kulissen zu blicken: „Ich habe mir überlegt: Was machst du nach 16 Jahren Serie? Gehst du zum Psychiater oder schreibst du ein Buch? Ich habe mich für das Buch entschieden.“