Serientod bei „In aller Freundschaft“: Hauptfigur stirbt nach 9 Jahren

Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann, mi.), Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann, li.) und Prof. Dr. Maria Weber (Annett Renneberg) stehen in der Sachsenklinik.
Dr. Maria Weber gehörte über viele Jahre zu den beliebtesten Figuren bei „In aller Freundschaft“. © Rudolf Wernicke/Saxonia Media/MDR

Eine beliebte Figur verlässt „In aller Freundschaft“ für immer. Folge 1131 hält einen emotionalen Abschied bereit – und eine bittersüße Wendung.

Leipzig – Nach neun Jahren endet die Geschichte von Prof. Dr. Maria Weber in der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“. Folge 1131 läuft am 24. März um 21 Uhr im Ersten – und ist seit dem 17. März bereits in der ARD-Mediathek verfügbar. Sie zeigt das tragische Ende der beliebten Figur.

Achtung Spoiler! Dieser Artikel enthält viele Details rund um den Serientod von Annett Rennebergs Figur bei „In aller Freundschaft“.

„In aller Freundschaft“ in der ARD: Maria Webers Hirntumor ist inoperabel

Schauspielerin Annett Renneberg hatte ihren Ausstieg bei „In aller Freundschaft“ bereits vor Wochen bestätigt. Sie trug über längere Zeit ein stilles Geheimnis mit sich: einen Hirntumor, der bereits in den Hirnstamm eingewachsen und inoperabel ist. Ihr Serientod war nur eine Frage der Zeit und entfaltet dennoch eine ziemliche Wucht.

In Folge 1129 stellt Kai ihr die Frage aller Fragen und macht Maria einen Heiratsantrag. Sie sagt trotz ihrer Diagnose Ja. Die Flitterwochen nehmen in Folge 1131 ein jähes Ende. Auf einem Motorboot bricht Maria plötzlich zusammen und verliert das Bewusstsein.

Maria Weber (Annett Renneberg, li.) wird nach einem Sturz in die Sachsenklinik eingeliefert. Nun erfährt auch Arzu Ritter (Arzu Bazman, mi.) von Dr. Ilay Demir (Tan Caglar, re.) von Marias Schicksal.
Marias Schicksal bei „In aller Freundschaft“ erfüllt sich in Folge 1131. © Sebastian Kiss/MDR

Was zunächst wie ein Unfall wirkt, entpuppt sich in der Notaufnahme der Sachsenklinik schnell als etwas Schlimmeres: Dr. Ilay Demir stellt fest, dass Marias Sturz kein Unfall war. Der Tumor hat eine massive Hirnstammblutung ausgelöst (keine TV-News mehr verpassen: jetzt RUHR24 bei Google folgen!).

Hirntod bei „In aller Freundschaft“: Kai kann das Ende nicht akzeptieren

Für Kai bricht eine Welt zusammen. Er klammert sich an die Unfalltheorie, will das Ausmaß nicht wahrhaben. Ilay und seine Kollegen sind unmissverständlich: Es gibt keine Chance mehr, nichts zu tun. Die neurologischen Zeichen – weite, lichtstarre Pupillen und tiefe Bewusstlosigkeit – lassen keinen Zweifel: Maria ist hirntot.

Erschwerend kommt hinzu, dass Maria eine Patientenverfügung hinterlegt hat. Darin lehnt sie lebensverlängernde Maßnahmen ausdrücklich ab. Zwei Untersuchungen bestätigen den Hirntod. Nach der zweiten gibt es keine medizinische und keine rechtliche Grundlage mehr, weiterzukämpfen.

Abschied von Maria Weber: „In aller Freundschaft“ zeigt emotionale Abschiedsszene

Was folgt, gehört zu den emotional schwersten Szenen, die „In aller Freundschaft“ je gezeigt hat. Kai kommt mit dem gemeinsamen Sohn Emil, um sich zu verabschieden. Für den kleinen Jungen ist der Tod der Mutter kaum zu fassen. Er versteht – wenn überhaupt – nur einen kleinen Teil von dem, was passiert.

Organspende bei „In aller Freundschaft“: Rettet Annett Rennebergs Serientod Jakob Heilmann?

Maria hatte ausdrücklich gewünscht, ihre Organe zu spenden. Nachdem der Hirntod endgültig festgestellt ist, wird die Organentnahme vorbereitet. Und genau hier bekommt Folge 1131 eine bittere wie tröstliche Dimension.

Maria Weber (Annett Renneberg) und Kai Hoffmann (Julian Weigend) genießen endlich mal wieder einen gemeinsamen Nachmittag.
Dr. Maria Weber wollte ihre letzten Momente in Würde genießen. © Carolin Reschke/Saxonia Media/MDR

Jakob Heilmanns Zustand hatte sich zuletzt dramatisch verschlechtert. Rolands Sohn wartet dringend auf ein Spenderherz – ohne Transplantation läuft die Zeit für ihn ab. Am Ende der Folge erfahren Roland, Lisa und Kathrin, dass ein Spenderherz verfügbar ist. Es wird nicht ausgesprochen, aber die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Es ist wahrscheinlich Marias Herz.

Marias Serientod könnte also einen weiteren Serientod bei „In aller Freundschaft“ verhindern. Ob das gelingt, sehen Zuschauer am 31. März um 21 Uhr im Ersten. Am 24. März läuft zur selben Zeit zunächst der tragische Abschied von Maria im Fernsehen.