Wenig Zuschauer, viel Fan-Kritik: “Sturm der Liebe” unter Beschuss

© ARD/Ann Paur
Normalerweise gehörte die Kult-Telenovela „Sturm der Liebe“ fest zum Nachmittagsprogramm der ARD – doch nun sorgt die Sendung mit ernüchternden Zahlen für Aufsehen. Besonders bei den jungen Zuschauern scheint das Interesse deutlich nachzulassen.
„Sturm der Liebe“ erlebt Quotentief
Wie das Branchenportal „DWDL“ berichtet, erreichte die Serie in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einen neuen Tiefstand. Weniger als 5000 junge Zuschauer schalteten vergangene Woche ein, der Marktanteil lag bei mageren 0,4 Prozent. Ein Rekordtief für das Erfolgsformat. Selbst prominente Unterstützung konnte daran offenbar wenig ändern. Ex-Fußballprofi Mario Basler übernahm in der Serie eine Gastrolle als Fußball-Talentscout.
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Der frühere Torschützenkönig von 1995 sollte frischen Wind bringen – zumindest in der Theorie. Doch besonders in der jungen Zielgruppe blieb der erhoffte Effekt aus. Auch in den sozialen Netzwerken wurde der Auftritt kontrovers diskutiert. Mehrere Zuschauer bemängelten seine Sprechweise und kritisierten, dass er teilweise schwer zu verstehen gewesen sei.
Ex-Profi-Fußballer Mario Basler schwärmt von Zeit am Set
Auch im Fernsehen blieb der Gastauftritt nicht unkommentiert. TV-Moderator Sebastian Pufpaff griff das Thema in seiner Sendung „TV total“ am Dienstagabend (24. Februar) auf. Dabei imitierte er den Ex-Profi und nahm besonders dessen markante Stimme aufs Korn.
Mario Basler selbst blickt hingegen positiv auf seine Zeit am Set zurück. „Die Dreharbeiten bei ‚Sturm der Liebe“ haben mir richtig Spaß gemacht“, erzählt Basler im Gespräch mit „DWDL“. Am Set habe eine tolle Stimmung geherrscht, er habe sich sofort wohlgefühlt. Besonders die Außendrehs seien ihm in guter Erinnerung geblieben: „Das Wetter hat gepasst – insgesamt war das eine coole Erfahrung.“
In den vergangenen Wochen musste „Sturm der Liebe“ mehrfach dem ARD-Sportprogramm weichen – was sich ebenfalls auf die Reichweiten ausgewirkt haben dürfte. Ab Montag (2. März) soll die Serie jedoch wieder zu den gewohnten Zeiten laufen.